Beiträge zur Geschichte und Ästhetik der Fotografie

hg. von Dr. Anton Holzer

Anton Holzer

Modellstudie zur frühen Fotografie

Martin Gasser, Sylvie Henguely, in Zusammenarbeit mit Peter Pfrunder (Hg.): Nach der Natur. Schweizer Fotografie im 19. Jahrhundert, Göttingen: Steidl, 2021. Mit Beiträgen von Agathe Frochot, Hans Rudolf Gabathuler, Martin Gasser, Sylvie Henguely, Olivier Lugon, Nora Mathys, Patrizia Munforte, René Perret, Sandra Maria Petrillo, Markus Schürpf und Ricabeth Steiger. Ausstellungskatalog Fotostiftung Schweiz (Winterthur), Photo Elysèe (Lausanne), Museo d’Arte della Svizzera Italiana (Lugano), 440 Seiten, 23 x 29,3 cm, gebunden, zahlreiche Abb. in Farbe, 85 Euro.

 

Erschienen in: Fotogeschichte, Heft 164, 2022

Das fotografische Verfahren, das erstmals am 19. August 1839 in Paris öffentlich bekannt gegeben wurde, klingt einfach: Eine versilberte polierte Kupferplatte wird Joddämpfen ausgesetzt. Dadurch bildet sich eine lichtempfindliche Jodsilberschicht. Diese wird in einer Camera obscura belichtet und anschließend Quecksilberdämpfen ausgesetzt. Nun erscheint ein (seitenverkehrtes) positives Bild auf der Platte. Um dieses zu schützen und haltbar zu machen, wurde es mit einem Glas abgedeckt. Als Erfinder dieses bahnbrechenden Vorgangs wurde Louis Jacques Mandé Daguerre gefeiert, der Beitrag des Miterfinders und Kompagnons, Joseph Nicéphore Nièpce, hingegen wurde 1839 zwar noch genannt, aber bald trat in der Öffentlichkeit seine Leistung weit hinter jene Daguerres zurück. Daguerre setzte durch, dass die neue Technik ausschließlich unter seinem Namen verbreitet wurde: sie wurde als Daguerreotypie bekannt.

Kaum war das Geheimnis gelüftet, verbreitete sich die Nachricht in Windeseile um die ganze Welt. Schon Tage und Wochen später wurde das Experiment Fotografie in allen größeren Metropolen ausprobiert. Optiker, Physiker, Chemiker oder Pharmazeuten, aber auch Tüftler, Bastler und geschickte Handwerker waren von dem Verfahren, die äußere Wirklichkeit in kleinen Metallbildern zu fixieren, fasziniert. Es dauerte nicht lange und die ersten fotografischen Proben wurden öffentlich ausgestellt, nicht nur in Paris, sondern bald rund um den Globus. Die Ausbreitung des neuen Mediums erfolgte rasant, in vielen Ländern gab es in den 1840er Jahren bereits eine kleine, aktive Fotoszene, so auch in der Schweiz, mit der sich die vorliegende Publikation beschäftigt.

Die Geschichte der frühen Fotografie ist oft erzählt worden, als Geschichte einer folgenreichen technisch-medialen Umwälzung, als Folge von bahnbrechenden Erfindungen, als Pioniertat Einzelner, aber auch als Ideen- und Wissenschaftsgeschichte, die erforschte, wie intellektuelles Neuland beschritten und das das Nachdenken über das Verhältnis von Wirklichkeit und Abbildung beflügelt wurden. Ist, so könnte man fragen, in den bisher erschienenen vielen Aufsätzen, Büchern und Katalogen zum Thema nicht längst alles über diese Aufbrüche und Experimente, die Ausbreitung und Kommerzialisierung des neuen Mediums gesagt und geschrieben worden? Offenbar nicht, wie das umfangreiche Katalogbuch Nach der Natur. Schweizer Fotografie im 19. Jahrhundert zeigt. Dieses exzellent recherchierte, gut geschriebene und ausgezeichnet gestaltete und gedruckte Werk eröffnet am Beispiel der Schweiz ganz neue Perspektiven und Blickwinkel auf die Fotografie des 19. Jahrhunderts. Auf den ersten Blick reiht es sich ein in diverse Länderstudien zur frühen Fotografie. Bei genauerem Betrachten aber ist der Band viel mehr: eine modellhaft angelegte, interdisziplinär ausgerichtete Pionierstudie, der weit über die Schweiz hinaus Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte.

Dass diese gewichtige Publikation gerade jetzt erscheint, ist gewiss nicht modischen Konjunkturen der internationalen Fotoszene zu verdanken, denn fundierte und damit zeitaufwändige Quellenrecherchen zur Frühzeit des Mediums Fotografie sind, zumindest in Mitteleuropa, derzeit wenig in Mode. Die großen Studien zum Thema liegen oft schon Jahre, wenn nicht Jahrzehnte zurück. Der von Bodo von Dewitz herausgegebene, bahnbrechende Band Silber und Salz. Zur Frühzeit der Photographie im deutschen Sprachraum 1839–1860 erschien im fernen Jahr 1989, das von ebendiesem und Roland Scotti herausgegebene Buch Alles Wahrheit! Alles Lüge! Photographie und Wirklichkeit im 19. Jahrhundert folgte im Jahr 1996. 2003 erschien eine umfassende Publikation über die französische Daguerreotypie (Le daguerrèotypie français. Un objet photographique, hg. von Quentin Bajac und Dominique Planchon-de-Font-Rèaulx). In Österreich erschien eine Studie zur frühen Fotografie im Jahr 2006 (Inkunabeln einer neuen Zeit. Pioniere der Daguerreotypie in Österreich 1839–1850).

Auch in der Schweiz liegen umfassende Arbeiten zur Frühgeschichte der Fotografie schon weiter zurück. Eines der ersten Ausstellungsprojekte der 1971 gegründeten Fotostiftung Schweiz wandte sich im Jahr 1974 einem Überblick zu, der auch in die Frühzeit des Mediums führte („Photographie in der Schweiz von 1840 bis heute“). 1991 kam der Band von René Perret Frappante Ähnlichkeit. Pioniere der Schweizer Photographie. Bilder der Anfänge heraus. Zwar erschienen in der Schweiz, aber auch europaweit immer wieder Darstellungen zur frühen Fotografie, die thematisch oder regional ausgerichtet waren und/oder einzelne (oft private) Sammlungen vorstellten, aber großangelegte neue nationale Recherchen wurden in den letzten Jahren kaum angestellt.

Zwar wurde mit dem 2012 gestarteten (und 2015 vorläufig abgeschlossenen) ambitionierten europäischen Online-Projekt „Daguerreobase“ (http://www.daguerreobase.org) die Sichtbarkeit und Zugänglichkeit der frühen Fotografie für ein breites Publikum erhöht. In dieser mehrsprachigen Online-Kooperation, die in Form einer Datenbank Foto-Objekte zahlreicher Museen und Sammlungen aus vielen europäischen Ländern vorstellte, wurden bisher rund 16.000 Daguerreotypien aufgenommen. Dennoch: Die Präsentation von Einzelstücken im Netz ist beileibe kein Ersatz für fundierte Recherchen in den Sammlungen und Archiven. „Daguerreobase“ hob weit mehr die Highlights der großen Häuser und der bekannten Sammlungen ans Licht als dass es unbekannte Schätze aus kleinen Sammlungen und Archiven zeigte. Fragen zu den gesellschaftlichen und politischen Hintergründen der frühen Fotografie werden in dieser Datenbank naturgemäß nur am Rande aufgegriffen.

Das Recherche- und Ausstellungsprojekt “Nach der Natur“ unterscheidet sich grundlegend von der additiven Herangehensweise einer Internetdatenbank, die bestehende Informationen bündelt und vernetzt. Es beschränkte sich nicht darauf, bestehendes Wissen zusammenzustellen, sondern baute auf einem ambitionierten Forschungs- und Recherchevorhaben auf, das neben den bekannten großen Sammlungen und Museen erstmals auch systematische Erkundungen in dutzenden kleineren Archiven, Sammlungen und Bibliotheken in die Forschung miteinschloss. Trotz erschwerender Bedingungen der Pandemie wurden die Bestände überwiegend vor Ort gesichtet und erforscht.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Landkarte der frühen Schweizer Fotografie wird in dieser Publikation neu vermessen. Es wurden nicht nur zahlreiche frühe bisher noch nie gezeigte Bildbeispiele erstmals aus den Tiefen der Archive gehoben, sondern auch zahlreiche Biografien früher Lichtbildner neu erschlossen bzw. ergänzt. Über diese ungemein wichtige systematische Arbeit hinaus besticht das Projekt aber vor allem durch die aufschlussreiche Kontextualisierung und Einordnung des Materials. Die Publikation gliedert sich, nach einer umfangreichen Einleitung von Martin Gasser, in 13 Themenblöcke, die jeweils durch einen illustrierten Essay eingeleitet werden. Auf diesen folgt jeweils ein Bildteil, der eine Auswahl der genannten Fotoarbeiten großzügig präsentiert. Viele Kapiteltexte zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich nicht in den eingefahrenen Bahnen der Chronologie bewegen und auch nicht im engen Raster einer kunsthistorisch orientierten Fotogeschichte aufgehen, sondern immer wieder Fragen zur gesellschafts- und kulturhistorischen Verortung der Fotografie stellen. Diese interdisziplinäre und über weite Strecken kultur- und gesellschaftsgeschichtliche Perspektive bindet die Geschichte der Schweizerischen Fotografie eng an die wirtschaftliche, gesellschaftliche und touristische Entwicklung des Landes, weist aber gelegentlich auch weit über die Grenzen der Schweiz hinaus, etwa, wenn die (teils weiten) Wege der Fotografinnen und Fotografen rekonstruiert, internationale Austauschbeziehungen erforscht oder die Tätigkeiten von Schweizer  Lichtbildnern im Ausland dargestellt werden.

Der Band wartet mit interessanten und auch überraschenden Befunden auf. Da die Schweiz anders als etliche andere Länder im 19. Jahrhundert kein dominierendes wirtschaftliches und kulturelles Zentrum besaß, erfolgte die frühe Fotoentwicklung in regionalen Kreisen, wobei die städtischen Zentren zwischen St. Gallen und Genf eine weitaus größere Rolle spielten als die abgelegenen Alpengegenden im Innern der Schweiz. Die Anregungen und Anstöße kamen zunächst von außen, die französische Schweiz orientiere sich sehr stark nach Frankreich hin, während die frühen Lichtbildner der deutschsprachigen Schweiz auf den städtischen süddeutschen Raum (weniger auf den ländlich geprägten Westen Österreichs) ausgerichtet waren. Die italienische Schweiz, die relativ spät auf den Zug der Fotografie aufsprang, war naturgemäß stärker nach Italien orientiert. Interessant ist, dass der viel beschworene „Röstigraben“ der die Romandie von der Deutschschweiz trennt, sich auch in der frühen Fotoentwicklung wiederfindet. Während die Fotoszene in der französischen Schweiz über französische Einflüsse sehr früh das Talbot’sche Salzpapierverfahren aufgriff, hielt sich die Daguerreotypie in der Zentral- und Ostschweiz, die auf den deutschen Raum hin orientiert war, deutlich länger.

Überaus spannende und wegweisende Recherchen sind im Band auch den frühen Wanderfotografen gewidmet, die in den Annalen der Geschichte nur wenige Spuren hinterlassen haben. Ohne diese ambulanten Fotografen wäre die frühe Fotoentwicklung vor allem in der deutschsprachigen Schweiz, so die Ergebnisse der Untersuchung, wohl ganz anders verlaufen. In den bisherigen Geschichtsrekonstruktionen der europäischen aber auch außereuropäischen Fotografie wurde auf diesen Aspekt kaum eingegangen, offenbar auch deshalb, weil die Quellenlage dürftig ist und erhaltene Bildbespiele überaus rar sind. Die Schweizer Studie könnte durchaus Anregungen bieten, die frühe Fotografie in Europa, aber auch weit darüber hinaus, unter gänzlich neuen Vorzeichen neu zu schreiben, nämlich jenen der ambulanten Fotografie. Wir wissen, dass die Wanderfotografie weit über die Schweiz hinaus bis in die 1850er Jahre (und teilweise noch später) in vielen ländlichen oder kleinstädtischen Gegenden Europas nicht die Ausnahme, sondern die Regel war. Es wäre spannend und aufschlussreich, die Frühgeschichte der europäischen Fotografie, zu der es verstreute Vorarbeiten gibt, aus diesem Blickwinkel neu aufzurollen.[1] Das hieße, neben dem Modell der frühen standortgebundenen Fotografie, die sich vor allem in Städten herausbildete, auch einen zweiten Strang des Fotografischen stärker ins Blickfeld zu nehmen, nämlich die ambulante Fotografie, die viel stärker als die bürgerlich (und später kleinbürgerlich) geprägte Atelierfotografie Elemente des Jahrmarkts und der Unterhaltung aufnahm.

Die frühe Fotografie der Schweiz ist, auch das ist ein Ergebnis dieser Studie, sehr eng mit den Selbstbildern der jungen Eidgenossenschaft verknüpft. Diese wurde als Bundesstaat im Jahr 1848, ein knappes Jahrzehnt nach der Bekanntmachung der Fotografie im Jahr 1839, aus der Taufe gehoben. Stolze nationale Selbstdarstellung und Repression abweichenden Verhaltens gingen in diesen Jahren Hand in Hand und schlagen sich auch in der frühen Fotografie nieder. Die Verfolgung von Nichtseßhaften mit staatlichen Zwangsmitteln (zu denen auch die fotografische Erfassung gehörte) und die Darstellung des Landes als mitteleuropäisches Sehnsuchtsland und als alpines Traumziel gehörten offenbar zusammen. Die Schweiz präsentierte sich im 19. Jahrhundert gern als Eldorado des sich entwickelnden Alpentourismus, aber im Gefolge der 1848er Revolutionen, die viele europäische Länder erschütterten, auch als Hort der Tradition, visualisiert etwa im beliebten Genre der Trachtenaufnahmen, von denen freilich ein Gutteil außerhalb des Landes aufgenommen wurde – nicht vor Ort, sondern synthetisch hergestellt im Fotoatelier.

Noch eine Verbindungslinie wird in der vorliegenden Publikation ausführlich dargestellt: jene zwischen der frühen Naturwissenschaft und der touristischen Bildproduktion. Es ist interessant nachzuverfolgen, wie die jungen Disziplinen der Geologie, der Gletscherkunde und der Geografie schon früh, nämlich seit den 1840er Jahren, auf das neue Mittel der Fotografie in der Darstellung und Recherche zurückgriffen hat und wie diese Ergebnisse in die spätere touristische Projektion des Landes als Land der gebirgigen Erhabenheit hineinwirkten. Die Anstöße in diese Richtung gingen zunächst vor allem von ausländischen Fotografen, Gelehrten und Reisenden aus, etwa von, um nur einige wenige zentrale Figuren zu nennen, Joseph-Philibert Girault de Prangey, John Ruskin, Daniel Dollfuss-Ausset, Camille Bernabé, Gustave Dardel oder den Brüdern Bisson. Bald aber griffen auch eidgenössische Fotografen dieses Feld der Landschafts- und Bergfotografie auf, das neben der Porträtfotografie, für einige von ihnen zu einer wesentlichen Einnahmequelle werden sollte.

„Und die Kunst?“ ist eines der abschließenden Kapitel im besprochenen Band betitelt, das die relativ späte Zuwendung der Schweizer Fotografie zu Themen der Kunst diagnostiziert. Fotografie war in der Schweiz im 19. Jahrhundert zunächst solides Handwerk, der „Sekundärwert“ künstlerischer Betätigung wurde in der ländlich und mittelstädtisch geprägten Schweizer Welt erst spät anerkannt. Es ist gewiss kein Zufall und wohl nicht allein der weitgehend protestantisch geprägten eidgenössischen Kultur zuzuschreiben, dass bis ins späte 19. Jahrhundert praktisch keine Aktdarstellungen Schweizer Fotografen überliefert sind. Fotografiert wurde vor allem, was gebraucht wurde und verkäuflich war. Dieser pragmatische Zug der eidgenössischen Fotografie hat, etwa in der Porträt-, aber auch in der Landschafts-, und Industrie- und Baustellenfotografie, aber auch in der frühen wissenschaftlichen Fotografie beachtliche Ergebnisse hervorgebracht. Nur ein Genre hat die Schweizer Fotografie, im Unterschied zu den meisten benachbarten Ländern, im 19. Jahrhundert praktisch nicht aufgegriffen: die Kriegsfotografie. Kriege blieben der Eidgenossenschaft erspart, auch wenn Schweizer Fotografen als Zaungäste die Fernwirkung einiger Kriege sehr wohl registriert haben. Vielleicht ist diese über lange Zeit hinweg friedliche Schweizer Sonderentwicklung in der Mitte Europas ein wichtiger Mitgrund für die pragmatische und kontinuierliche Fotoentwicklung, die zwar offen war für europäische Einflüsse und Anregungen, aber selbst gerne auf Bewährtes setzt. Dieser Grundzug hatte auch zur Folge, dass Spleen und Fantasterei sich weit weniger in das Feld der Fotografie einnisten konnte als in Ländern, deren Entwicklung von Brüchen, Rückschlägen und gesellschaftlichen Katastrophen geprägt war.

Fassen wir zusammen: Nach der Natur ist ein ambitioniertes editorisches Vorhaben, dass vollauf gelungen ist. Es ist zu wünschen, dass ähnliche Projekte auch anderswo realisiert werden. Wer den üppig gestalteten Katalog (der auch in einer französischen Fassung erscheint) gelesen hat, wird in den kommenden Monaten reichlich Gelegenheit erhalten, die vorgestellten Fotoarbeiten, die aus mehr als 60 Museen, Bibliotheken, Archiven und Sammlungen stammen, auch im Original zu betrachten. Die gleichnamige Ausstellung, die als End- und Höhepunkt des Jubiläumsjahres „50 Jahre Fotostiftung Schweiz“ Ende 2021 und Anfang 2022 in Winterthur zu sehen war, wird an weiteren zwei Standorten gezeigt: im Fotomuseum Photo Elysée in Lausanne und im Museo d’Arte della Svizzera Italiana in Lugano. Das sind auch jene beiden Partnerinstitutionen aus der französischsprachigen und der italienischsprachigen Schweiz, die das Projekt maßgeblich mitgetragen haben.

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[1] Die meisten Recherchen zur Wanderfotografie stammen bislang aus regionalgeschichtlichen Untersuchungen. In der Schweiz gibt es darüber hinaus auch fotohistorisch vertiefende Studien zu einzelnen Wanderfotografen, etwa zu Roberto Donetta oder Arthur Zeller. Die Zeitschrift Fotogeschichte hat sich mehrmals mit dem Thema beschäftigt, siehe etwa Uwe Steen: Joseph und Heinrich Weninger. Reisende Daguerreotypisten aus Österreich, in: Fotogeschichte, Heft 70, 1998, S. 3–20 oder jüngst Clara Bolin: Mobilität und Innovation. Der sächsische Wanderfotograf Friedrich August Reinhold in Schweden, in: Fotogeschichte, Heft 160, 2021, S. 23–30.

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